Überwinterung von Topf- und Kübelpflanzen

Überwinterung von Topf- und Kübelpflanzen

Gesund und kräftig durch den Winter: Speziell abgestimmtes LED-Licht unterstützt exotische und mediterrane Pflanzen bei der Vegetationsruhe

Zusammenfassung
Die Überwinterung ohne Gewächshaus ist bei Sukkulenten oft problematisch. In diesem Beitrag wird eine Lösung vorgestellt, die mittels Einsatzes von speziellen LED-Lampen gut funktioniert. Die Venso EcoSolutions GmbH erläutert ihr Vorgehen und die damit verbundenen Chancen.
Fallen die Temperaturen nachts unter 5 °C, ist Vorsicht geboten: Spätestensjetzt wollen nicht winterharte Pflanzen in ihr frostgeschütztes Winterquartier gebracht werden. Für ihre Vegetationsruhe bevorzugen die meisten mediterranen und exotischen Pflanzen Temperaturen zwischen 10 und 14 °C sowie ausreichend Licht. Diese beiden Bedingungen stellen jedoch viele Hobbygärtner ohne ein geeignetes Gewächshaus oder einen Wintergarten vor ein Dilemma.

Denn helle, aber beheizte Wohnräume kommen hierfür keinesfalls infrage. Kühleren Orten wie Kellern oder Garagen fehlt dagegen das Licht, um die während dieser Zeit zwar massiv reduzierte, aber dennoch überlebenswichtige Fotosynthese zu ermöglichen. Eigens für diesen Zweck hat die Venso EcoSolutions GmbH deshalb LED-Leuchten entwickelt, deren Lichtspektrum genau auf die natürlichen Bedürfnisse der Pflanzen während ihrer Vegetationsruhe abgestimmt ist. So können die grünen Schätze frisch und gestärkt ins Frühjahr starten. „Dass während der Winterruhe auch immergrüne Pflanzen ein paar Blätter verlieren, ist völlig normal“, erklärt Fabian Mendel, Gründer und Geschäftsführer der Venso EcoSolutions GmbH. „Spätestens im Frühjahr zahlt sich die Qualität der Vegetationspause jedoch aus.“ Damit nicht winterharte Gewächse pünktlich mit dem Beginn der wärmeren Jahreszeiten gesunde und starke Triebe, Blüten und Blätter ausbilden können, sind während der Ruhemonate allerdings einige Dinge zu beachten – angefangen bei der Temperatur. So muss das Winterquartier zwar frostgeschützt, aber zugleich kühl genug sein, damit die Pflanze ihren Stoffwechsel herunterfahren kann. Denn während der Vegetationsruhe finden weder Wachstum noch Blütenbildung statt. Anders als einjährige Gewächse oder laubabwerfende Sträucher und Bäume sind vor allem immergrüne Pflanzen dennoch auf eine ausreichende Nährstoff- und Energiezufuhr angewiesen, um Blattwerk und Wurzelballen erhalten zu können. Neben dem passenden Substrat, genügend – aber nicht zu viel! – Wasser und der möglichen, gezielten Zugabe von Natrium, Kalium, Magnesium sowie Phosphor in Form von Düngemitteln spielt das richtige Licht dabei eine entscheidende Rolle.

Licht ist nicht gleich Licht
Grundsätzlich sind in Pflanzen zwei unterschiedliche Chlorophyllarten dafür zuständig, Licht in Lebensenergie umzuwandeln. Die beiden als Chlorophyll a und b bezeichnete Typen absorbieren jeweils hauptsächlich Lichtwellen des blauen (410 bis 450 nm) und des roten (640 bis 660  nm) Bereichs. Das bedeutet, dass die Fotosyntheseaktivität der Pflanzen und damit ihr Stoffwechsel in diesen Spektren am größten sind. Die dazwischen liegenden, grünen und gelben Lichtwellenlängen reflektiert das primär in den Blättern vorhandene Chlorophyll dagegen beinahe vollständig – das Blatt erscheint dem menschlichen Auge grün. Dabei regen die roten Wellenlängen in erster Linie die Blütenproduktion an und unterstützen so die Blühphase, während das energiereichere blaue Licht zum Erhalt und Wachstum des Blattwerks beiträgt. Mit diesem Wissen wird deutlich, dass Licht für die Pflanze nicht gleich Licht ist. „Je nach Vegetationszyklus- und Lebensphase ist sie auf unterschiedliche Anteile des Lichtspektrums angewiesen“, erläutert Mendel. „Im natürlichen Sonnenlicht sind diese zwar ausreichend vorhanden, in handelsüblicher Raumbeleuchtung dagegen nicht.“
Denn der (Sonnen-)Schein trügt: So hell lichtdurchflutete Innenräume für das menschliche Auge auch erscheinen, erreicht die Pflanzen dort allerhöchstens die Hälfte, ein Stück weit vom Fenster entfernt sogar nur noch etwa 10 bis 15  Prozent der benötigten Sonnenstrahlung. Nicht nur für Zimmerpflanzen, sondern auch für exotische und mediterrane Kübelpflanzen, die vor dem hiesigen Frost geschützt werden müssen, kann der Lichtmangel jedoch fatal sein. Die Folgen sind ausblassende und abfallende Blätter sowie lange, dünne und dadurch instabile Stile, während für frische Triebe und Knospen schlichtweg keine Energie mehr übrig ist. Auch Schädlingsbefall ist ein häufiges Problem. Vor allem überwinterte Pflanzen müssen sich nach diesen Strapazen im Frühjahr erst wieder mühsam aufrappeln.

Die optimale Beleuchtung während der Vegetationsruhe
„Auf welche Lichtwellenlängen die Pflanze angewiesen ist, kommt darauf an, ob sie gerade angezüchtet wird, ihr Dasein als Zimmerpflanze fristet oder ihre Winterruhe in einem geschützten Raum verbringt“, ergänzt Mendel. „Unsere LED-Pflanzenlampen gibt es deshalb in verschiedenen Ausführungen, deren Lichtfarben jeweils genau auf die Bedürfnisse der Pflanze abgestimmt sind.“ Bei der Vegetationsruhe gilt etwa der Grundsatz: Je wärmer die Luft ist, desto mehr Licht benötigt die Pflanze. Die meisten im Garten beliebten, mediterranen und exotischen Gewächse bevorzugen die sogenannte helle Kaltüberwinterung bei etwa 10 bis 14 °C – kühl genug, um das Wachstum einzustellen, aber zugleich ausreichend warm und hell, um nicht zu verhungern. In Ermangelung eines Wintergartens oder einer Orangerie bieten unbeheizte Kellerräume oder Garagen bei vielen Hobbygärtnern die besten Bedingungen, um ihre immergrünen Lieblinge vor Frost und Minusgraden zu schützen. Bei passender Temperatur muss dort nur noch für die richtige Beleuchtung gesorgt werden. „Spätestens, wenn die Pflanze ungewöhnlich lange und dünne Stile ausbildet, sie also ‚vergeilt‘, sollten alle Alarmglocken schrillen“, rät Mendel. „Denn das ist ihr letzter Hilferuf nach mehr Licht.“ Um das Blattwerk bestmöglich zu erhalten, nutzen die energieeffizienten E27-Winter-LEDs von Venso EcoSolutions hauptsächlich Wellenlängen des blauen Lichtspektrums. Hinzu kommt zu einem geringeren Anteil ein weißes Vollspektrum (400 bis 700 nm), das den Wurzelapparat schützt und die Pflanze so optimal auf die neue Saison vorbereitet. Wird sie darüber hinaus etwa alle ein bis zwei Wochen zurückhaltend gegossen und mit Nährstoffen versorgt, dann ist sie auch während der empfindlichen Ruhephase weniger anfällig für Schädlinge. Für die meisten mediterranen Gewächse ist eine acht- bis zehnstündige Beleuchtung pro Tag mit den speziellen Winter-LEDs ideal. Manche Exoten, die in tropischen und subtropischen Gebieten beheimatet sind, vertragen aber auch gerne bis zu 14 Stunden Licht. Hier sollte man sich genau informieren oder direkt im Fachhandel beraten lassen. Mithilfe von Zeitschaltuhren können die Wünsche und Vorlieben der unterschiedlichen Pflanzen ganz einfach ohne Mehraufwand erfüllt werden.

Mehr kraftvolles Grün: Gutes für Klima und Umwelt
Obwohl das passende Licht bei der Überwinterung von mediterranen und exotischen Pflanzen nur eines von mehreren Themen ist, nimmt es eine zentrale Rolle ein. „Besonders im Frühjahr zeigt sich, welchen Unterschied die unterstützende Beleuchtung während der Vegetationsruhe macht“, so Mendel. „Wenn man die Pflanze wieder in den Garten, auf die Terrasse oder den Balkon stellt und an die Außentemperaturen gewöhnt, treibt sie unglaublich schnell und gut aus.“ Damit möglichst viele Topf- und Kübelpflanzen in den Genuss einer optimal abgestimmten Beleuchtung kommen dürfen, können die Pflanzenleuchten nicht nur im Fachhandel, sondern auch unkompliziert von zuhause aus über den Venso EcoSolutions-Onlineshop erworben werden. Auf diese Weise tut man nicht nur den eigenen Pflanzen etwas Gutes: Mit jedem Kauf unterstützt das Unternehmen die gemeinnützige Organisation Fairventures Worldwide bei der Waldaufforstung auf Borneo.


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